Symbiose – AbiBlick.de

Symbiose beschreibt ein Zusammenleben zweier unterschiedlicher Arten, bei gegenseitigem Nutzen. Die symbiotische Beziehung ist dabei im Gegensatz zum Parasitismus für keinen der beiden Partner von Nachteil, beide Partner profitieren von dieser Beziehung zueinander.

Symbiosen lassen sich nach  dem „Grad“ der gegenseitigen Abhängigkeit der beteiligten Arten einteilen. Dabei reicht das Spektrum von gelegentlicher Interaktion bis zur völligen Abhängigkeit voneinander, die bis zur Lebensunfähigkeit ohne den symbiotischen Partner gehen kann.

Bei dieser Art der Symbiose sind bei Individuen beider beteiligten Arten gelegentliche Allianzen zum gegenseitigen Vorteil zu beobachten. Jedoch sind beide Arten auch ohne das Vorhandensein dieser symbiotischen Beziehung zueinander uneingeschränkt überlebensfähig.

Beispiel:
Die in Ostafrika lebende Vogelart Gelbschnabel-Toko, und die Südliche Zwergmanguste bilden bei der Nahrungssuche gelegentlich eine Allianz. Beide Arten zeigen ein eindeutiges Verhalten, das der jeweils anderen Art die Bereitschaft zur gemeinschaftlichen Nahrungssuche anzeigt. Durch die Nahrungssuche der Zwergmangusten am Boden werden Insekten aufgescheucht, die der Toko aus der Luft fangen kann. Nähert sich ein potenzieller Fressfeind der Zwergmangusten, werden diese durch den Toko gewarnt. Diese Allianz findet jedoch relativ selten statt.

Bei einer mutalistischen Symbiose sind bei Individuen beider beteiligter Arten regelmäßig Symbiosen zu beobachten, die häufig sehr lang anhaltend sind. Individuen innerhalb einer mutalistischen Symbiose wachsen messbar schneller und weisen eine deutlich höhere Reproduktionsrate auf, als Individuen der gleichen Art ohne die Anwesenheit des mutalistischen Symbionten. Gleichwohl sind beide Arten innerhalb einer mutalistischen Symbiose auch ohne den Partner überlebensfähig.

Beispiel:
Verschiedene Ameisenarten wie beispielsweise die Schwarze Wegameise (Lasius niger) „halten“ sich, sofern möglich, regelrechte „Blattlauskolonien“. Die Blattläuse werden durch die Ameisenkolonie gegen Fressfeinde verteidigt, und sogar an geeignetere Orte umgezogen. Die Ameisen erhalten im Gegenzug das stark zuckerhaltige Ausscheidungssekret der Blattläuse, den sogenannten „Honigtau“. Sowohl die an dieser mutalistischen Symbiose beteiligte Ameisenkolonie wie auch die Blattläuse sind dadurch zu wesentlich höheren Reproduktionsraten fähig als vergleichbare Kolonien ohne die Anwesenheit des Symbionten.

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