Ein Biotop ist ein bestimmter abgetrennter Lebensraum, der zusammen mit den darin lebenden Organismen (Biozönose) ein Ökosystem bildet. Dabei nutzen die verschiedenen Organismen verschiedene Habitate (unterschiedliche Lebensräume im Biotop), und stehen in engen Wechselbeziehungen zueinander.
Innerhalb eines Biotops existieren unterschiedlichste Lebensräume, die verschiedene Organismen (Biozönose) zusammen in Koexistenz bewohnen. Diese Lebensräume werden Habitate genannt und sind für die dort auftretenden Arten charakteristisch.
Oftmals sind die verschiedenen Habitate eines Biotops nicht so klar abzugrenzen wie in unserer Grafik dargestellt. Viele Habitate verschwimmen dabei, oder gehen ineinander über. Auch gibt es nicht das klassische Biotop „See“. Jeder See ist ein eigenes Biotop an sich, und zeichnet sich durch eine ganz eigene Kombination verschiedener Habitate sowie einer einzigartigen Biozönose aus.
Biotop und die darin lebende Biozönose (Gesamtheit aller Lebewesen im Biotop) bilden gemeinsam das sogenannte Ökosystem. Alle Organismen aller Habitate im Biotop stehen dabei in engen Wechselbeziehungen zueinander. Dabei bilden sich innerhalb eines Biotops Nahrungsketten, die von Biomasse aufbauenden „Produzenten“ (im See bspw. Algen oder Wasserpflanzen) über verschiedene „Konsumenten“ (von der Algen fressenden Schnecke über einen Schnecken fressenden Fisch bis hin zum Fischreiher) zu den „Destruenten“ führt. Destruenten schließen die Nahrungskette eines Biotops wieder zu einem Kreislauf, indem sie abgestorbene Biomasse (Konsumenten wie Destruenten) wieder zu für Produzenten verwertbaren Nährstoffen abbauen.
Das Ökosystem ist ein fragiles Konstrukt, das durch Veränderungen oder äußere Einflüsse ins Ungleichgewicht geraten kann. Besondere Gefahren für das Ökosystem stellen dabei das Verschwinden von Lebewesen aus dem Kreislauf dar, oder das Auftauchen neuer, bisher nicht im Kreislauf enthaltener Lebewesen dar. Auch die natürliche oder von Menschen verursachte Vernichtung von Habitaten können ein Ökosystem massiv beeinflussen.
Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurden beispielsweise in ganz Europa massenhaft Flüsse mit Wehren versehen. Die jährliche Wanderung einer ganzen Reihe von Fischen aus den Ozeanen in altbekannte Laichgebiete wurde deshalb über die Zeit unmöglich. Dadurch wurden nicht nur etliche Fischarten wie der Europäische Stör (Acipenser sturio) an den Rand der Ausrottung gebracht, sondern gleich ganze Kreisläufe innerhalb lokaler Ökosysteme massiv gestört.
Was steckt eigentlich hinter dem Wort Wartesemester? Wozu werden sie benötigt und was muss man beachten? Wir erklären dir wie die Wartezeit für ein Studium funktioniert, und was du beachten musst.
Brainfood für dein Gehirn! Iss gesund und gut, leicht verdaulich aber mit viel Energie für die beste Konzentration! Wir zeigen dir die drei besten Snacks für deine Lernpower!
Traumberuf Arzt – Wie sieht der Weg dorthin aus? Welche Berufsaussichten ergeben sich, was wird im Studium verlangt und wie ergattert man einen der begehrten und heiß umkämpften Studienplätze?
Biotop
Unterschiedliche Lebensräume im Lebensraum
Das Ökosystem
Schnellnavigation
Ökologie
Wartesemester – Erklärung und Ablauf
Die 3 besten Lern-Snacks für zwischendurch
Medizinstudium – Aussichten, Inhalte, Zugangswege
Navigation überspringenNavigation überspringenNavigation überspringen