Atavismus – AbiBlick.de

Ein Atavismus ist ein durch Zufall bei einem Individuum wieder auftretendes Merkmal, das stammesgeschichtlich vor vielen Generationen das letzte Mal aufgetreten ist. Beispielsweise kommt es beim Menschen gelegentlich zu Atavismen wie einer übermäßigen Körperbehaarung (Hypertrichose), überzähligen Halsrippen oder Brustwarzen. All diese Merkmale gehen auf entferntere Vorfahren zurück, bei denen dieses Merkmal ausgeprägt vorhanden war.

Atavismen gelten als Evolutionsbelege, da sie die genetische Verwandtschaft mit anderen Lebewesen belegen. Durch das Wiederauftreten eines längst verschwundenen Merkmals kann darauf geschlossen werden, dass der genetische Code der DNA große Übereinstimmungen zu stammesgeschichtlichen Vorfahren aufweisen muss, diese genetischen Informationen durch evolutionäre Vorgänge unterdrückt aber nicht vollkommen ausgelöscht wurden. Gründe für das Auftreten können zufällige Mutationen oder Beschädigungen der üblicherweise vorherrschenden genetischen Information für Merkmale sein, sodass „stille“ Merkmale ausgeprägt werden können.

 

Beim Menschen sind folgende Atavismen bekannt, die gehäufter auftreten können:

Atavismen bei Tieren:

 

Was steckt eigentlich hinter dem Wort Wartesemester? Wozu werden sie benötigt und was muss man beachten? Wir erklären dir wie die Wartezeit für ein Studium funktioniert, und was du beachten musst.

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Traumberuf Arzt – Wie sieht der Weg dorthin aus? Welche Berufsaussichten ergeben sich, was wird im Studium verlangt und wie ergattert man einen der begehrten und heiß umkämpften Studienplätze?


Atavismus

Einordnung

Beispiele

Schnellnavigation

Evolution


Wartesemester – Erklärung und Ablauf


Die 3 besten Lern-Snacks für zwischendurch


Medizinstudium – Aussichten, Inhalte, Zugangswege

  • zusätzliche Halsrippe (Ur-Landwirbeltiere hatten Halsrippen, heute nur noch Schlangen, Brückenechsen, Krokodile und einige Laufvögel
  • zusätzliche Brustwarze (geht zurück auf Milchleiste wie etwa bei Hunden)
  • Ausbildung eines Schwanzes mit Schwanzwirbelsäule
  • Halsfisteln (Während der Embryonalentwicklung bilden sich kurzzeitig angelegte Kiemenbögen zurück, hierbei kann es zu Verwachsungen kommen)
  • Fellartige Körperbehaarung (Hypertrichose)
  • Ausbildung einer Extremität bei Meeressäugern oder Schlangen
  • Überzählige Klauen bei Huftieren


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